Minha Galera

minha galera. Die Essenz, das Öl im Getriebe, die Hefe im Brot, der Wind in den Segeln, der Spinat von Popei - das Kollektiv ist der Motor von allem was wir tun, getan haben und tun werden.

Gleichzeitig bildet die Gemeinschaft unser eigenes Experimentierfeld, um neue Wege des Zusammenlebens und -arbeitens zu entwerfen, zu erforschen und zu erproben.

Wir wollen zeitgenössische Probleme sichtbar machen und Fragen stellen, die jede*n Einzelne*n dazu auffordern, an den Antworten aktiv mitzuarbeiten. Denn Gesellschaft verändert sich, wenn sie ein anderes Ideal von sich selbst bekommt. Die Überzeugung, dass dies notwendig ist, hat uns zusammengeschweißt und lässt stetig neue Projekte, Ideen und kleine Utopien entstehen, deren Formen wir kontinuierlich gestalten. Wie genau, erfahrt ihr hier.

Unsere Säulen

Empowerment Selbstbefähigung, Selbstermächtigung, Autonomie, Selbstverfügung, Teilen von Wissen, um einen Nährboden zur Mitwirkung an Entscheidungsprozessen und zur eigenverantwortlichen Gestaltung der lokalen Umwelt zu schaffen.

Skill Sharing - each one teach one - egal ob in der Werkstatt, im Büro, im Atelier oder im Studio; Kompetenzen werden kontinuierlich und selbstverständlich geteilt, was wiederum zum -> Empowerment des Individuums beiträgt.

Muskelhypothek entsteht z.B. durch Weiterverwenden von Baustoffen oder eigenen Baumaßnahmen. Ersetzt häufig fehlendes Geld und bringt die Eigenschaft mit sich, dass viel Engagement, Zeit und Kompetenz erforderlich ist.

Selbstverwaltung wir steuern den Raum um uns herum selbstverantwortlich, indem jedem Individuum das Recht und die Pflicht zukommt eigenverantwortlich über Ressourcen, Eigentum, Investitionen und Organisationsstrukturen zu entscheiden.

positive Fehlerkultur Trial and Error - Fehler beinhalten eine Notwendigkeit, um Lernmomente zuzulassen und kreative Arbeit zu fördern.

Soziokratie ist eine Organisationsform mit flachen/keinen Hierarchien, bei der man von der Gleichwertigkeit aller Beteiligten ausgeht. Beschlüsse werden nach Konsent-Prinzip gefasst: nur wenn kein*e Beteiligte*r einen gut begründeten Einwand hat, ist ein Vorschlag beschlussfähig. Regelmäige Pleni, in denen sich jede*r einbringt verankern Mitbestimmung in der Gruppe und Teilhabe an Entscheidungsprozessen.

Gemeinschaffen bezeichnet die gemeinschaftliche Nutzung und /oder selbstorganisierte Herstellung von materiellen und immateriellen Gütern zum Wohle aller.

Kritik Kein noch so gut verfasster ethischer Kodex soll konstruktive Kritik ersetzen. Wir freuen uns über Kritik oder Verbesserungsvorschläge zu allem, was wir tun. Es macht gute Arbeit besser und verhindert, dass schlechte Arbeit entsteht.

Gemeinsinn ist die innere Grundlage eines gemeinwohlorientieren Denkens und Handelns, in dem Solidarität eine zentrale Rolle spielt.

Suffizienz zielt auf einen möglichst geringen Rohstoff- und Energieverbrauch ab. Teilen und Tauschen, kollektive Ressourcennutzung, Recycling und Upcycling ist vor dem Hintergrund der begrenzten natürlichen Ressourcen und dem Klimanotstand essentieller Bestandteil unserer Arbeit.

Viele der hier verwendeten Begriffe und Definitionen stammen aus dem Glossar zur gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung, herausgegeben vom Bundesinstitut für Bau- Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Netzwerk

Keines unserer Projekte und vermutlich keine unserer Ideen wäre in dieser Form entstanden, wenn wir nicht Unterstützung und Inspiration durch andere Kollektive, Unternehmen und Organisationen bekommen hätten. Zu sehen, wie weit einen diese gegenseitige Unterstützung bringen kann, erfüllt uns gleichermaßen mit Dankbarkeit und Zuversicht.